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Markus Ritter vs. Guy ParmelinDer grosse Sieg der Bauernlobby – und was er bedeutet

Das Parlament lehnt die ökologische Agrarreform des Landwirtschaftsministers ab. Haben sich die Bauern damit ins eigene Knie geschossen? Und was bedeutet das für die Umwelt?

Die Agrar-Reform AP22+ enthielt unter anderem Massnahmen, um den Insektizideinsatz zu reduzieren.
Die Agrar-Reform AP22+ enthielt unter anderem Massnahmen, um den Insektizideinsatz zu reduzieren.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Bauernlobbyist schlägt Bundesrat: Markus Ritter, der Präsident des Bauernverbands, hat das Parlament dazu gebracht, die grosse Agrarreform von Landwirtschaftsminister Guy Parmelin zu versenken.

Formell wird Parmelins «Agrarpolitik ab 2022» (kurz: AP22+) «sistiert». Im Effekt schiebt das Parlament die Reform damit im Minimum um mehrere Jahre hinaus. Das hat nach dem Ständerat heute auch der Nationalrat entschieden – mit 100 gegen 95 Stimmen bei einer Enthaltung.

Was hat das Parlament genau beschlossen?

National- und Ständerat sagen Ja zu einer Fortführung der Landwirtschaftssubventionenaber Nein zu neuen ökologischen Auflagen.

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