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Zürcher Stadtkurator tritt abDer Hafenkran war sein Glücksfall

Christoph Doswald hat über zehn Jahre lang die Stadt Zürich mit Kunstwerken möbliert – auch mit höchst umstrittenen. Ein Abschied in fünf Stationen.

Christoph Doswald im Kreis 5, im Hintergrund Alex Hanimanns Skulptur «Anne-Sophie», die auch dank der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum hier steht.
Christoph Doswald im Kreis 5, im Hintergrund Alex Hanimanns Skulptur «Anne-Sophie», die auch dank der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum hier steht.
Foto: Raisa Durandi

Christoph Doswald geht in grossen Schritten über den Escher-Wyss-Platz, den Ort seiner grössten Niederlage. 2008 musste die Zürcher Stimmbevölkerung über das Nagelhaus entscheiden. Doswald hatte kurz vor der Abstimmung den Vorsitz der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR), die für das Projekt zuständig war, übernommen und damit auch das umstrittene Kunstwerk im Kreis 5.

Die Zürcherinnen und Zürcher mussten damals über einen Kredit von knapp sechs Millionen Franken entscheiden – und sagten Nein. Gegen das Werk machte die SVP gemeinsam mit der AL mobil und prägte den Kampfbegriff «Goldigi Schissi». Heute, ist Doswald überzeugt, würde die Zürcher Bevölkerung das Projekt verstehen und anders entscheiden.

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