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Chinas Einfluss auf Zürcher HochschulenDer heisse China-Flirt der Kunsthochschule

Die ZHDK arbeitet in Shenzhen mit einer Universität zusammen, die dem Militär nahesteht. Auch andere Unis bringt der Austausch mit China in heikle Situationen.

Die geplante Designhochschule in Shenzhen, an der sich die Zürcher Hochschule der Künste beteiligt.
Die geplante Designhochschule in Shenzhen, an der sich die Zürcher Hochschule der Künste beteiligt.
Visualisierung: A234, Shanghai & Paris

Manchmal reichen wenige Jahre, um historische Hoffnungen zu zerstören.

2012 galt China als ein Land, das sich unaufhaltsam Richtung Freiheit bewegt. Acht Jahre später hat die kommunistische Partei unter Xi Jinping China als technologisch-totalitäre Weltmacht aufgestellt.

2012 startete die Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) Gespräche mit dem Harbin Institute of Technology. Es ging um eine neue Designhochschule, welche die beiden Universitäten gemeinsam betreiben wollten. Im Sommer 2020 hat der Bau des Campus begonnen, in Shenzhen, einer 18-Millionen-Boomstadt an der Grenze zu Hongkong. Kürzlich hat das Erziehungsministerium die offizielle Bewilligung erteilt.

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