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Er leitete das «Hotel Ruanda» Der Held, der störte

Kritiker des Präsidenten Paul Kagame: Paul Rusesabagina nach der Festnahme in Kigali.

Oskar Schindler Ostafrikas

Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung Kagame vor, Kritiker einzusperren oder gar umzubringen.

Stoff für Hollywood: Szene aus dem Film «Hotel Ruanda», der in der Zeit des Genozids in Ruanda spielt.

Angebliche Finanzierung von Terror

Ein Ort der Rettung während des Völkermords: Das Hôtel des Mille Collines in Kigali.
3 Kommentare
    Sacha Meier

    ‹…Ihm [Rusesabagina] werde Terrorismus, Brandstiftung und Entführung sowie Mord in zwei Fällen vorgeworfen, sagte ein Sprecher des ruandischen Ermittlungsbüros. Die Verhaftung habe durch «internationale Kooperation» gelingen können, sagten die Ermittler…›. Ob die Vorwürfe zutreffen, wird man im folgenden Strafprozess klären müssen. Sofern der unter rechtsstaatlichen Bedingungen stattfindet. Wenn der Mann aufgrund eines internationalen Haftbefehls in einem anderen Land festgenommen und an Ruanda ausgeliefert wurde, dann müssen die ihm zur Last gelegten Verbrechen mindestens mit glaubhaften Belegen untermauert worden sein. Sonst würde sich kein Autokrat den Aufwand machen, die Justiz zu bemühen, sondern gleich seinen Geheimdienst mit der Ergreifung, Verschleppung und dem Verschwindenlassen beauftragen. Prozesse gegen Oppositionelle bekommen in solchen Regimen oft den schlechten Geruch von Justizwillkür, was dann kein gutes Licht auf den Herrscher wirft. Darum lassen diese ihre Widersacher eher verschwinden, als Schauprozesse zu veranstalten.