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Kommentar zur Wahl in ÄthiopienDer herzlose Herrscher

Vom mutigen Reformer zum Kriegstreiber: Premier Abiy Ahmed.
9 Kommentare
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    W. Asress

    PM Abiy selber hat in seiner Ansprache gesagt, er hätte sich ein anderes Ergebnis gewünscht und hat versprochen, die beteiligten Oppositionspolitiker in der neu zu bildenden Regierung mit einzubeziehen.

    In der Geschichte Äthiopiens ist diese Wahl die erste Wahl, mit einer unabhängigen Wahlkommission. Klar es kann zu einer kleinen Unregelmässigkeiten kommen, allein aus rein organisatorischen Gründen und auch schwarze Schaffe hat es überall. Noch nie war eine Wahl für die Bevölkerung so wichtig wie dieser und alle hoffen, dass Stabilität kommt.

    Das Volk ersehnt sich nach Frieden und wirtschaftlichem Aufschwung, wären da nicht die Problemmacher.

    PM Abiy bzw. die äth. Regierung hat nicht mit dem Krieg angefangen:

    Die TPLF hatte die äthiopische National-Armee, die zum grössten Teil in Tigray platziert war (seit dem Eritreakrieg, Ende der 90er), mit einer Blitzaktion angegriffen. Offiziere wurden getötet, geschlachtet - von eigenen Kameraden, die der TPLF angehören. Waffenlager wurde geplündert. Soldaten wurden getötet, in Geiselgenommen oder ganz nackt in Richtung Eritrea vertrieben.

    Erst das hat zu einem militärischen Angriff seitens der äthiopischen Regierung geführt. Zuerst wurde den TPLF-Verantwortlichen eine Frist gegeben, sich zu ergeben, was nicht geschah.

    Die TPLF-Verantwortlichen haben in ihrer Flucht viel Infrastruktur von Tigray zerstört (Stromversorgung, Brücken usw.). Gefangene (keine politischen) freigelassen, um Chaos zu stiften.