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Interview mit Medizinethiker«Der Impfdruck ist gerechtfertigt»

Mathias Wirth (36) ist Assistenzprofessor für Ethik an der Universität Bern.

«Auch in den nächsten Wochen werden noch Menschen an Corona sterben.»

«In der Pandemie werden uns die Grenzen unserer eigenen Freiheit bewusster als sonst», sagt Medizinethiker Mathias Wirth.

«Das Internet böte uns gerade jetzt die Möglichkeit, mit den unterschiedlichsten Menschen zu diskutieren.»

«Wenn genügend Menschen sich impfen lassen, kann es sich eine Gesellschaft leisten, dass sich Einzelne verweigern.»

195 Kommentare
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    Sacha Meier

    «…Doch in einer Pandemie braucht es ein gesamtgesellschaftlich abgestimmtes Verhalten.» Warum soviel Euphemismus? Man sollte ganz einfach den Impfzwang einführen. Weil ein solcher Eingriff wegen seiner Schwere und der Verletzung der körperlichen Integrität des Impflings natürlich durchaus mit der Todesstrafe vergleichbar ist, müsste auch nach der gleichen rechtsstaatlichen Prozedur vorgegangen werden, wie in den USA. Da müsste in der Folge ein Richter das Impfurteil sprechen. Dagegen kann bis Bundesgericht Einsprache erhoben werden. Während dieser Zeit würde der Verurteilte in den Impftrakt eines Hochsicherheitsgefängnisses in Quarantäne verbracht. Ist das Urteil rechtskräftig, holt ein Extraktionsteam den Verurteilten aus der Zelle und schnallt ihn im Impfraum vor Zeugen auf eine Bahre. Zugelassen wären Angehörige von Verstorbenen, die an der zur Impfung vorgesehenen Krankheit litten. Nach Anbringung der Kanülen und einer Gelegenheit zu einem letzten Wort gibt der Gefängnisdirektor das Zeichen und durch die Kanüle schiesst zuerst ein Kurzzeit-Anästhetikum zur Vermeidung von Gegenwehr, dann Pancuroniumbromid zum Lösen der Muskeln. Schliesslich der Impfstoff. Der Gefängnisarzt stellt den Impfzeitpunkt fest und fertigt die Impfurkunde aus. Der Gefängnisdirektor meldet dem Gericht dann die Vollstreckung des Urteils.