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Interview mit Zürcher Filmer«Der Kanton hat ein Ungeheuer hervorgebracht»

Regisseur Thomas Imbach bei den letzten Überbleibseln des alten Güterbahnhofs. Im Hintergrund ist das neue PJZ zu sehen.
Der Regisseur Thomas Imbach hat von seinem Atelier aus den Abriss des Güterbahnhofs und die Errichtung des Polizei- und Justizzentrums Zürich mitgefilmt. Daraus entstand die Doku «Nemesis», eine Art Fortsetzung zu «Day is Done».
1 Kommentar
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    jakob knobel

    Ich habe 1969 während 5 Wochen im Güterbahnhof als Packer für eine Speditionsfirma gearbeitet (Ferienjob während der Gymiferien). Da waren in Form der Transportgüter nahezu alle Erdteile vertreten, und das Leben pulsierte, wie man so schön sagt. Ein Zollbüro war auch noch im Gebäude enthalten, wo die Güter stichprobenweise überprüft wurden. Allerdings war die Ambiance nicht wirklich für Zartbesaitete geeignet, da es zum Beispiel chronisch zuwenig Palettrollis hatte und man des öfteren jemand anderem einen "klauen" musste, was dann eine Tirade von wüstesten Flüchen und Schimpfworten auslöste. Es ist bedauerlich, dass anschliessend für eine viel zu lange Zeit die Bestrebungen überhand nahmen, alle Aktivitäten, welche noch sichtbar mit Arbeit (und halt oft auch mit Lärm) zu tun hatten, aus der Stadt in die Pampa zu verlegen. Dafür wird jetzt über die ausgestorbenen Innenstädte usw. geklagt. Gleichzeitig wurden viel zu viele Bauten, welche Charakter aufwiesen, abgerissen und durch völlig seelenlose Klötze ersetzt.