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Trotz explodierender ZahlenDer Kanton Zürich wartet auf den Bundesrat

Allein am Freitag haben sich 715 Personen neu infiziert. Das ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber den Vortagen. Doch der Regierungsrat ergreift noch keine Massnahmen.

Der Zürcher Regierungsrat mit Natalie Rickli (hinten in der Mitte) ist derzeit enorm gefordert. Unruhe kommt bislang aber noch keine auf, das Gremium gibt sich entspannt. Foto: PD
Der Zürcher Regierungsrat mit Natalie Rickli (hinten in der Mitte) ist derzeit enorm gefordert. Unruhe kommt bislang aber noch keine auf, das Gremium gibt sich entspannt. Foto: PD
Foto: PD

Zwei gutschweizerische Begriffe charakterisieren zurzeit die Strategie gegen das Virus: Schwarzpeterspiel und Flickenteppich. Soll der Bundesrat weitere unliebsame Massnahmen verfügen, oder können sich die Kantone aufraffen, damit die Ansteckungsrate gebremst und eine einheitliche Maskenpflicht eingeführt wird? Die Hoffnungen ruhen auf dem Bundesrat, der am Sonntagmorgen eine Corona-Sitzung angesetzt hat. Was dabei herauskommen dürfte, hat am Freitag die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) gegenüber Bundesrat Alain Berset (SP) gefordert: die allgemeine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, die Beschränkung von privaten und öffentlichen Versammlungen und eine Empfehlung zum Homeoffice.

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