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Terror in AfghanistanDer Konflikt zwischen Taliban und IS eskaliert

Mitarbeiter eines Spitals in Kabul warten auf Verletzte.

Attentat mitten in Kabul

Eingang der Eid-Gah-Moschee, ein Tag nach dem Attentat (4. Oktober).

Keine Rücksicht auf Zivilisten

12 Kommentare
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    Elisabeth Eugster

    IS Gruppen internationaler Staatsangehörigkeit siedeln in der östlichen Provinz Nangarhar, nennen sich Provinz Khorasan (ISKP) und besiedeln ganze Dörfer, wobei sie einheimische Bevölkerung weitgehend verdrängt haben, berichtet eine Frau, die von ihrer Regierung aus Usbekistan repatriiert wurde und fast acht Jahre als Ehefrau eines Kämpfers dort verbracht hatte. Es gebe auch immer noch online Rekrutierungen ausländischer Bräute. Es sei eine Gruppe, der es gelungen sei, einen stetigen Strom internationaler Rekruten anzuziehen. Sie unterhält ein Netzwerk zu anderen Gruppen im Ausland und in Syrien. Der Angriff auf den Flughafen Kabul geht auf ihr Konto. Die Interviews mit ehemaligen Ehefrauen der ISKP unterstreichen die internationalen Ziele der Gruppe, deren internationale Zellen sich über das ganze Land erstrecke, auch weit von der Ostgrenze entfernt, die als Hochburg der Gruppe gilt. Die Europäer würden als besonders prestigeträchtige neue Mitglieder in einer Hierarchie mit unterschiedlichen Lebensstandards für verschiedene Gruppen behandelt.

    (Übersetzt aus: Life inside ‘global villages’ of Islamic State jihadis in Afghanistan,

    von Emma Graham-Harrison in Kabul, und Vera Miranova; The Guardian 5.9.2021)