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Fiat-Erbe John ElkannDer Kronprinz fährt vor

John Elkann wurde vor mehr als 20 Jahren von seinem Grossvater, dem Fiat-Patriarchen Giovanni Agnelli, auserwählt: Er sollte die Dynastie in die Zukunft führen. Jetzt steht der 44-Jährige vor einer der grössten Auto-Fusionen der Geschichte. Von einem, dem es um mehr geht als Autos.

John Elkann mit einem Ferrari vor dem Präsidentenpalast in Rom.
John Elkann mit einem Ferrari vor dem Präsidentenpalast in Rom.
Foto: Guglielmo Mangiapane (Reuters)

Es war ein sehr weiter Weg von den ersten Auftritten dieses schüchternen, blassen 20-Jährigen an der Seite seines Grossvaters bis heute. Von dem Moment an, als ihm klar werden musste, dass er es ist, der diesen alten italienischen Autobauer in die Zukunft führen musste. Bis zu dem Punkt, an dem er ganz oben angekommen war, jenem Tag im Januar 2021, an dem er vor seinen Aktionären über das künftige Autounternehmen mit dem seltsamen Namen sagte: «Stellantis wird einer der weltweit führenden Fahrzeughersteller sein.»

Stellantis – was für ein Name für einen Autokonzern. Und wie anders doch als jenes alte Akronym Fiat, das seit 120 Jahren für «Fabbrica Italiana Automobili Torino» steht. Stellantis aber: Das klingt nach den Sternen. Aber auch nach jenem mythischen Inselreich des griechischen Philosophen Platon.

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