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GastkommentarDer Leserbrief ist vom Aussterben bedroht

Auf Papier wird immer weniger gelesen: Das Druckzentrum Zürich, wo die «Neue Zürcher Zeitung» und der «Tages-Anzeiger» gedruckt werden.

Überzeugend geschriebene Leserbriefe sind wahrnehmungsstarke Instrumente, um mit der Öffentlichkeit meinungsbildend zu kommunizieren.

Die aktuelle Pandemielage sieht eine Wiederbelebung der Leserbriefe, die Corona-Massnahmen des Bundesrats werden kontrovers diskutiert.

Wissen, Sprachkultur und -qualität sind keine Voraussetzungen mehr, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

32 Kommentare
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    Gaby Nehme

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.

    Paul Sethe

    Kürzlich schrieb ich einen Leserbrief an den Landboten. Statt diesen zu drucken (ich habe nur meine Meinungsfreiheit in Anspruch genommen und in keinster Weise gegen die Netiquette verstossen), bekam ich eine Antwort eines Redaktors, der meine Meinung nicht teilt, und der Leserbrief wurde nicht abgedruckt. Was hat uns das zu sagen? Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung immer weiter auseinanderklaffen? Ich erwarte, dass auch Meinungen, die nicht dem Mainstream entsprechen, abgedruckt werden. Das wäre dann tatsächlich Meinungsfreiheit.