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Samichlaus am BildschirmDer Schmutzli kommt in diesem Jahr per Zoom

In Zürich reagiert die St. Nikolausgesellschaft auf die Corona-Pandemie. Sie sagt den traditionellen Umzug durch die Innenstadt ab. Auf die Chlausfeier zu Hause muss aber niemand verzichten.

Garantiert virenfrei: Der Samichlaus kann via Bildschirm in die gute Stube kommen.
Garantiert virenfrei: Der Samichlaus kann via Bildschirm in die gute Stube kommen.
Bild: samichlaus-zuerich.ch/

Die Samichläuse der Zürcher Nikolausgesellschaft (StNg) werden in diesem Jahr nicht zu Familienfeiern, Firmen- und Vereinsanlässen oder in Kindergärten und Horte aufbrechen. Auch der traditionelle Einzug des Samichlaus durch die Bahnhofstrasse fällt in diesem Jahr aus, und das Waldhüsli im Käferberg, wo die Kinder dem Chlaus jeweils einen Besuch abstatten konnten, bleibt zu.

Es sei beim besten Willen nicht möglich, das von den Behörden festgelegte Covid-Schutzkonzept einzuhalten, teilt die Gesellschaft mit. Sie verweist jedoch auf die Möglichkeit, Samichlaus und Schmutzli wie in früheren Jahren via Telefon oder Whatsapp zu kontaktieren – oder sie via Zoom ins Haus zu holen. Auf Wunsch werde die Feier aufgezeichnet und im Anschluss kostenlos ein Video zugesandt.

Samichlaus will keine Maske

Die digitalen Besuche sind gemäss Angaben der StNg genau gleich teuer wie die analogen. Mit dem eingenommenen Geld unterstützt die Gesellschaft Menschen in Not – die Mitglieder arbeiten allesamt ehrenamtlich.

Ursprünglich wollte der StNg-Vorstand an den Besuchen bei den Familien festhalten und hat hierzu ein aufwendiges Schutzkonzept erarbeitet. Die allgemeine Maskenpflicht, die seit dem 19. Oktober 2020 gilt, hat diese Pläne jedoch durchkreuzt.

tif