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Unruhe beim LanglaufDer Star verzichtet – die Schweiz ist mitschuldig

Aus Angst vor Corona zwingt Norwegens Super-Langläufer Johannes Kläbo sogar seine Partnerin in Dauerquarantäne. Und: Sein Entscheid zieht immer weitere Kreise.

Maske ist immer dabei: Johannes Kläbo beim Saisonstart in Finnland.
Maske ist immer dabei: Johannes Kläbo beim Saisonstart in Finnland.
Foto: Emmi Korhonen (Keystone)

Johannes Kläbo ist der Star des Langlaufs. Wenn sich der Seriensieger darum an die Öffentlichkeit wendet, hat das für seinen Sport grosse Implikationen. Nach bloss einem Weltcup, dem Saisonstart vom Wochenende in Finnland, sagt der 24-jährige Norweger nun: «Ich bin der Meinung, dass Langlaufen und Wettkämpfe im Zusammenhang mit der Pandemie, die derzeit auf der ganzen Welt tobt, von geringer Bedeutung sind.»

Als Konsequenz entschied er, bis mindestens Ende Jahr auf Reisen ins Ausland zu verzichten. Seine Begründung: «Ich halte es in diesen Zeiten für völlig falsch, zu internationalen Zielen zu reisen. Es beinhaltet den Kontakt mit vielen Menschen. Es umfasst Flugzeuge, Busse, Flughäfen und mehr. Ich werde mich dem nicht aussetzen.» Da eine Covid-Erkrankung die Lungen massiv belasten kann – und ein Ausdauerathlet wie Kläbo nun einmal uneingeschränkt funktionierende Lungen braucht –, ist sein Entscheid so logisch wie konsequent.

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