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Italiens neuer PremierDer stille Erlöser

Wen wählt er? Wo steht er? Mario Draghi macht die Journalisten verrückt mit seiner wortkargen Art. Und das ist seine Stärke.

Das mag im Ausland wie ein Versagen der Politik aussehen, und natürlich ist es genau das.

62 Prozent der Italiener vertrauen ihm

Draghi hat den Euro gerettet, da wird er doch wohl Italien retten können.

Literat unter den politischen Chronisten: Filippo Ceccarelli von «La Repubblica».

«In der Zwischenzeit befreit er uns mal schnell vom Joch der Verantwortung, sogar vom Schicksal.»

Filippo Ceccarelli
2006 wurde Draghi Gouverneur der italienischen Notenbank: Italiens Präsident Carlo Azeglio Ciampi begrüsst Draghi.
Gilt als Retter des Euro: 2011 wurde Draghi Vorsitzender der Europäischen Zentralbank.
Winternebel in Città della Pieve, Provinz Perugia: Hier kennen sie das reservierte Paar Draghi etwas besser.

Und dann kommt da einer, der die Stille reden lässt, der sogar zuhört.

Italiens neuer Premierminister Draghi vor dem ersten Kabinettstreffen in Rom.

«Diesmal ist alles anders. Man spürt dieses Adrenalin. Alle wollen dabei sein, wenn das viele Geld verteilt wird.»

Nadia Urbinati, Politologin

Was zählt, sind die Zahlen

Viele gemeinsame Abendessen in Berlin, bis zur Verständigung: Kanzlerin Angela Merkel  und Mario Draghi, bei dessen Abschiedsfeier in Frankfurt im Herbst 2019.

Gut reden, aber ohne Pathos – mitreissen, ohne mitgerissen zu werden

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10 Kommentare
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    Paolo Martinoni

    Das Land ist nicht zu retten, alle bisherigen Versuche sind kläglich gescheitert und schuld daran ist nicht notwendigerweise dier jeweilige Premierminister.