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China im Zweiten WeltkriegDer vergessene Verbündete

Mit der Kapitulation Japans endete vor 75 Jahren der acht Jahre dauernde Widerstandskampf der Chinesen. Warum die Rolle Chinas im Ausland fast vergessen ist und wie das Leid von damals das Land bis heute prägt.

Chinesische Soldaten trainieren mit amerikanischen Thompson-Maschinenpistolen (1937, geschätztes Aufnahmedatum).
Chinesische Soldaten trainieren mit amerikanischen Thompson-Maschinenpistolen (1937, geschätztes Aufnahmedatum).
Foto: Imago

Es ist der 10. August 1945, als ein Gesandter des japanischen Militärs Ishii Shiro den Rückzugsbefehl überbringt, ein Tag nach Abwurf der zweiten Atombombe über Nagasaki. Der Generalleutnant und Arzt befiehlt seinen Männern im nordchinesischen Harbin, Labore niederzubrennen, Gebäude zu sprengen und Gefangene zu töten. Ishii flieht nach Japan, das am 2. September kapituliert.

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