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Spätes Debüt von Luca CapaulDer ZSC-Verteidiger, der von seinen Katzen lernt

Luca Capaul sucht in Zürich sein Glück als Verteidiger. Und spielt nun endlich mit seinem Vorbild.

Spielstarker Zuzug: Offensiv überzeugt der 21-jährige Luca Capaul seinen Sportchef schon heute.
Spielstarker Zuzug: Offensiv überzeugt der 21-jährige Luca Capaul seinen Sportchef schon heute.
Foto: Melanie Duchene (Keystone)

Im Sommer ging Luca Capaul Katzen kaufen. Er wünschte sich mehr Leben für seine neue Wohnung in Glattbrugg. Und er wollte keine gewöhnlichen Namen für die vierbeinigen WG-Kollegen. So kam er auf einen Titanen der griechischen Mythologie. Kronos heisst der Kater, «weil er der Grösste im Wurf war», Nola die kleine Schwester. Und seit letztem Dienstag sah Capaul viel mehr von den beiden, als ihm lieb sein konnte: Wie seine Mitspieler musste der junge ZSC-Verteidiger in Corona-Quarantäne. Doch für keinen kam der Stopp so abrupt wie für ihn.

Zwei Tage zuvor hatte Capaul bei GCK sein langersehntes Debüt in der Lions-Organisation gegeben. Einen Tag zuvor hatte er beim Cupmatch gegen Langenthal sein erstes Tor für den ZSC geschossen. Es war, als hätte ein Staudamm die Schleusen geöffnet.

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