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Soeder reagiert auf CoronaDesinfektionsmittel made in Schwerzenbach

Der Seifenhersteller baut sein Sortiment aus und produziert neu nicht nur Produkte zum Hände waschen in Zürich, sondern auch solche, um sie zu desinfizieren.

Neu gibt es auch Desinfektionsmittel aus Zürich: Der neue «Hand Sanitizer» von Soeder.
Neu gibt es auch Desinfektionsmittel aus Zürich: Der neue «Hand Sanitizer» von Soeder.
zvg

Mit Soeder hat Zürich seit sechs Jahren seinen eigenen, hippen Seifenhersteller: Es gibt kaum ein Szene-Restaurant oder Hotel, in dem man auf den Toiletten nicht die typischen braunen Dispenser mit der flüssigen Soeder-Seife aus natürlichen Inhaltsstoffen vorgefunden hätte. Jetzt sind die Hotels und Restaurants zu – dementsprechend sind die Grossbestellungen eingebrochen, sagt Hanna Olzon, Mitgründerin von Soeder. Die Seifen-Bestellungen von Personen für den Eigengebrauch hätten auf der Website allerdings stark zugenommen, so Olzon.

Den grössten Hype allerdings generieren derzeit nicht die Seifen, sondern ein Hand-Desinfektionsmittel, das dieser Tage lanciert wird. Kurz nach der Ankündigung vor einer Woche trafen über 450 Vorbestellungen ein. «Wer zuerst bestellt hat, bekommt das Mittel zuerst. Wir arbeiten derzeit auf Hochtouren», sagt Hanna Olzon.

Keine neue Idee

In der Seifenmanufaktur in Schwerzenbach entsteht die desinfizierende Masse im grossen Ein-Tonnen-Mischer. Das besondere am Desinfektionsmittel: Es ist für die Haut weniger aggressiv als medizinische Sanitizer und enthält natürliche Zutaten – unter anderem pflegenden Aloe Vera-Saft sowie verschiedene Kräuter-Öle.

Neu ist die Idee für das Produkt bei Soeder nicht: «Wir haben bereits vor der Corona-Krise für eine Kooperation mit der Fluggesellschaft Swiss an einem Händedesinfektionsmittel herumgetüfelt», sagt Hanna Olzon. Nun sei aber der Zeitpunkt gekommen, das Produkt auf den Markt zu bringen. Und damit hat Zürich endlich auch seines eigenes, hippes Desinfektionsmittel.

Ab 12 Franken (100ml), soeder.ch

36 Kommentare
    Rahel Affolter

    Da reden sie so gerne, die Kommentierenden, vom freien Markt und überhaupt. Und wenn der dann frei ist, ist auch wieder nicht gut.