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Zweite Corona-WelleDeutsche Bahn macht Rekordverlust von 5,6 Milliarden

Die wirtschaftlichen Probleme der Deutschen Bahn verschärfen sich. Und die Zukunftsaussichten sehen nicht besser aus.

Um die Verluste auszugleichen, hat die deutsche Regierung der Deutschen Bahn eine Aufstockung des Eigenkapitals zugesagt. (Archivbild)
Um die Verluste auszugleichen, hat die deutsche Regierung der Deutschen Bahn eine Aufstockung des Eigenkapitals zugesagt. (Archivbild)
Reuters/Kai Pfaffenbach

Die zweite Coronavirus-Welle verschärft die wirtschaftlichen Probleme der Deutschen Bahn. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vom Mittwoch steuert der deutsche Staatskonzern deshalb dieses Jahr auf einen Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro zu.

Dies gehe aus den Unterlagen für die Verwaltungsratssitzung am 9. Dezember hervor, die dem Blatt vorlägen, hiess es. Zum Halbjahr hatte die Deutsche Bahn ein Minus von 3,7 Milliarden Euro ausgewiesen.

Um die Verluste auszugleichen, hat die deutsche Regierung der Deutschen Bahn im Konjunkturpaket vom Juni eine Aufstockung des Eigenkapitals um fünf Milliarden Euro zugesagt. Bis 2024 rechnet das Unternehmen mit Einbussen zwischen elf und im schlechteren Szenario von 13,5 Milliarden Euro.

SDA/chk

16 Kommentare
    Stefan Nef

    Der Aktienkurs der US Güterbahn Union Pacific ist seit Mitte 2015 von ca 70 auf 190 USD gestiegen. Da sind offenbar Profis am Werk. Die europäischen Staatsbahnen (SBB inklusive) kriegen derweil nichts auf die Reihe. Aber solange sie mit Steuergeldern vollgestopft werden müssen sie auch nichts auf die Reihe kriegen. Übrigens alle erfolgreichen Güterbahnen in D sind privat.