Zum Hauptinhalt springen

Nun ist der Kanton RisikogebietDeutschland hat Zürich nicht vorgewarnt

Jetzt ist eingetroffen, was die Kantonsregierung unbedingt vermeiden wollte. Reisen in unser Nachbarland sind nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich.

Die Grenze bei Rafz bleibt offen, doch wer sie überschreitet, muss unter Umständen in Quarantäne.
Die Grenze bei Rafz bleibt offen, doch wer sie überschreitet, muss unter Umständen in Quarantäne.
Foto: Andrea Zahler

Am Donnerstagabend ist das Szenario wahr geworden, das viele Zürcherinnen und Zürcher befürchteten: Die zuständigen Behörden in Deutschland haben acht weitere Kantone auf die Risikoliste gesetzt – darunter auch Zürich. Wirksam wird das ab dem kommenden Samstag.

«Dass wir auf die Liste gesetzt werden, kam angesichts der steigenden Zahlen mit Infizierten nicht ganz unerwartet», sagt Regierungssprecher Andreas Melchior, der auch Einsitz im kantonalen Corona-Stab hat. Tatsächlich überschreitet die Zahl der in Zürich an Corona erkrankten Personen den Grenzwert, der Berlin in Alarm versetzt, bei weitem. Dieser liegt bei fünfzig Neuinfizierten pro 100’000 Menschen – in Zürich waren es am Donnerstag 172 Neuinfektionen pro 100’000 in den letzten vierzehn Tagen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.