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Podcast zum Schweizer Fussball«Dich habe ich im TV gesehen – du hast die Schwalbe gemacht!»

Woran fehlt es der Schweizer Nationalfrauschaft? Was hat die Women’s Super League bis jetzt gebracht? Und könnten Frauen profitieren, würden sie etwas fieser spielen? Antworten in der «Dritten Halbzeit».

Es ist nicht so, als ob der Nachbar ständig mit ihr plaudern würde. Genau genommen hat er gar nie mit Irina Pando geredet. Bis zu dem Moment, in dem er sie mit diesen Sätzen anspricht: «Hey, dich habe ich im TV gesehen! Du hast diese Schwalbe gemacht.» Was Pando einerseits vehement bestreiten würde: «Ich fliege nicht einfach so.» Und was andererseits beweist, dass die auf diese Saison hin neu benannte Women’s Super League durch die Übertragungen auf SRF sehr wohl mehr Aufmerksamkeit für den Frauenfussball in der Schweiz generiert.

In der neusten Ausgabe unseres Podcasts erzählt die 25-jährige Pando nicht nur von unverhofften Begegnungen mit dem Nachbarn. Sondern auch, warum sie als Captain und Topskorerin des FC Luzern nach dem Match immer noch das Leibchen mit nach Hause nimmt, um es zu waschen. Davon, wie still es in der Garderobe der Schweizerinnen nach dem 0:4 in Belgien war, mit dem das Team die direkte Qualifikation für die Europameisterschaft in England verpasst hat. Und wir fragen uns, ob der Frauenfussball profitieren könnte, wenn er etwas fieser würde.

Das Gespräch mit Irina Pando ist unsere dritte Folge, in der wir über die Fussball spielenden Frauen in der Schweiz reden. Die anderen beiden Sendungen finden Sie ebenfalls oben im Player: Folge 53, «Druck machen mit Meriame Terchoun», und Folge 33, «Millionen verzücken mit Alisha Lehmann».

Und damit Sie sich selbst ein Bild machen können, hier noch die Szene, in der Pandos Nachbar eine Schwalbe gesehen hat. Sie selber sagt dazu: «Wenn ich mit meiner Grösse nicht falle, erhalte ich nie einen Elfmeter. Da kann es an den Schienbeinschonern knallen, so fest es will.»

 
Bilder: SRF

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