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«Die AHV erhält nur Brosamen»

«Es findet eine Flucht aus der Solidarität statt», sagt Andreas Dummermuth. Im Bild Spazierstöcke für Senioren. Foto: Urs Jaudas

Das Umlageergebnis der AHV lag vergangenes Jahr mit minus 766 Millionen Franken im tiefroten Bereich. Sind Sie alarmiert?

Vor einigen Jahren sagten Sie, dass die AHV deswegen ausbluten könnte. Ist das eingetroffen?

«Wir sind ein reiches Land, aber ein Teil des Reichtums wird überhaupt nicht mehr der AHV zur Verfügung gestellt.»

Aber Optimieren ist doch nicht verboten.

Aus Ihrer Sicht ist dies ein Systemfehler?

«Der Staat weiss sehr wohl, wie viel an Dividenden ausbezahlt wird. Doch die Ausgleichskassen erhalten leider keinen Zugang zu diesen Zahlen.»

SGB-Chefökonom Daniel Lampart schätzt, dass der AHV so jährlich bis zu 250 Millionen Franken entgingen.

Im Kanton Schwyz ist die Höhe der Dividendenbeiträge bekannt. Warum ist es nicht möglich, diese Beiträge auch schweizweit zu eruieren?

«Könnten wir den Abfluss vom Lohn hin zu den Dividenden stoppen, dann wären die Beitragsprobleme bei der AHV entschärft.»

Alleine die 30 grössten Schweizer Publikumsgesellschaften werden dieses Jahr 39 Milliarden Franken an Dividenden ausschütten. Liesse sich damit die AHV sanieren?

Wie soll das politisch umgesetzt werden?