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Verreisen am BildschirmDie besten Filme für ferienreife Familien

Von der Bruchlandung in Madagaskar zum rasanten Abenteuer zwischen den Kochtöpfen von Paris: Diese stimmungsvollen Filme katapultieren nicht nur Kleine in die ersehnte Ferne.

Farbenfroh und musikalisch: Mit «Coco» lässt es sich nach Mexiko abtauchen.
Farbenfroh und musikalisch: Mit «Coco» lässt es sich nach Mexiko abtauchen.
Bild: Pixar

Draussen wirds nochmals kalt und mit (Fern-)Reisen ist immer noch nicht viel. Beste Gelegenheit, den Nachwuchs über den Bildschirm in fremde Gefilde und Kulturen zu locken. Viele dieser Filme sind übrigens auch für Erwachsene ein Leckerbissen.

Unterwasserwelt: «Findet Nemo» (2003) & «Arielle, die Meerjungfrau» (1989)

Schnorcheln an farbenfrohen Riffen? Nicht ganz einfach, wenn man im Binnenland festhockt. Mit «Findet Nemo» wägt man sich aber tatsächlich ein wenig im (australischen) Meer. Und mit dem Disney-Evergreen «Arielle, die Meerjungfrau» träumt man noch Tage später von Riesenkraken und scharfzüngigen Moränen, wetten?

New York: «Nacht im Museum» (2006)

Zwar sind sie ja nun auch bei uns wieder offen, die Museen. Aber ein Ausflug ins über Nacht lebendig gewordene Naturkundemuseum von New York macht mit diesem Film trotzdem einen Heidenspass.

«Madagascar» (2005)

Der Titel ist bei diesem mittlerweile schon 15-jährigen Animationsklassiker Programm – und eine Stippvisite im New Yorker Central Park Zoo gibts als Bonus. Weil die Eskapaden von Löwe Alex und Co. so unterhaltsam sind, gibts auch zwei Fortsetzungen davon.

London: «Paddington» (2014) & «Mary Poppins» (1964)

Wie wärs mit einem Trip nach London? Der peruanische, sprechende und anglophile Bär Paddington muss sich von einem Tag auf den anderen in der britischen Metropole zurechtfinden – und bald vor einer bösen Tierpräparatorin fliehen. Ebenfalls ein Evergreen mit Londoner Kulisse – aber schon etwas älter – ist «Mary Poppins». Die blutjunge Julie Andrews verzaubert mit ihren Trickchen nicht nur die ihr anvertrauten Kinder.

Mexiko: «Coco» (2017)

Viva México! «Coco» erzählt die Geschichte vom kleinen Miguel und von der mexikanischen Tradition, Tote am Día de los Muertos eher zu feiern als zu betrauern. Farben und Musik sei Dank, fühlt man sich als Zuschauerin wirklich gleich wie in Mexiko. Ayayayyyy!

Paris: «Ratatouille» (2007)

Ein bisschen Paris (oder ein Restaurantbesuch) gefällig? Die Ratte Remy entführt kleine wie grosse Zuschauer auf ein rasantes Abenteuer in die kulinarische Hauptstadt.

Afrika: «Der König der Löwen» (1994)

Ab in die afrikanische Tierwelt – viel mehr gibts hier wohl wirklich nicht zu erklären.

­Südsee: «Vaiana» (2016), «Lilo & Stitch» (2002)

Vaiana, Titelheldin im Teenage-Alter – im englischen Original heisst sie übrigens Moana –, begibt sich vor etwa 2000 Jahren auf ein Abenteuer, um als Tochter des Stammeshäuptlings ihre polynesische Insel und deren Bewohner vor drohender Finsternis zu retten. Auf Hawaii adoptiert die kleine verwaiste Lilo derweil einige Jahrtausende später einen Ausserirdischen und versucht, ihm irdisches Benehmen beizubringen.

Indien: «Das Dschungelbuch» (1967 & 2016)

Ob klassischer Zeichentrickfilm aus dem vorigen Jahrhundert oder in animierter Version von 2016: Mogli und seinen tierischen Freunden bei ihren Dschungelabenteuern zuzuschauen, katapultiert kleine wie grosse Zuschauer direkt in exotische Gefilde.

3 Kommentare
    Maik Schärer

    Für eine Reise ins ländliche Japan empfehle ich "Mein Nachbar Totoro" des japanischen Studio Ghibli. Der Film ist wunderschön handgezeichnet, kommt im Gegensatz zu den meisten Disneyfilmen ohne Bösewichte aus und wird von einem wunderbaren Soundtrack begleitet.