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Wenn ein Spitzensportler lügtDie bizarre Geschichte um ein erfundenes Spital

Wie russische Funktionäre zusammen mit dem Hochspringer Danil Lysenko ein Lügengebäude aufbauten – ehe alles dank hartnäckiger Recherchen zusammenkrachte.

Da durfte er noch fliegen: Danil Lysenko an der Hallen-WM von 2018.
Da durfte er noch fliegen: Danil Lysenko an der Hallen-WM von 2018.
Foto: Simon Cooper (Getty Images)

Natürlich brauchte es für das Spital auch eine Website. Also liessen die Betrüger eine entsprechende Seite bauen. Aber sie war noch das kleinste Problem russischer Leichtathletikfunktionäre. Denn das Spital, das sie damit bewarben und worin ihr Weltklasse-Hochspringer Danil Lysenko gewesen sein sollte, existierte nicht. Sie hatten es schlicht erfunden.

Warum? Weil Lysenko zweimal innert eines Jahres «vergessen» hatte zu melden, wo er sich für Kontrollen befand und zudem auch noch einen Dopingtest verpasst hatte. Darum leitete die zuständige Einheit des Leichtathletik-Weltverbandes im Sommer 2018 eine Untersuchung gegen ihn ein.

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