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Kommentar zur «Superspreader»-PartyDie Clubs sollen schliessen und nachbessern

Das Contact-Tracing funktioniert im Nachtleben nicht richtig. Die Clubbetreiber sollten eine Sommerpause einlegen, um ihre Schutzkonzepte zu verschärfen.

Im Zürcher Flamingo-Club steckte ein Mann fünf weitere Personen mit dem Coronavirus an. Das Nachverfolgen der Anwesenden gestaltet sich schwierig.
Im Zürcher Flamingo-Club steckte ein Mann fünf weitere Personen mit dem Coronavirus an. Das Nachverfolgen der Anwesenden gestaltet sich schwierig.
Foto: PD

Zieht man Bilanz über die letzten Wochenenden, muss man feststellen: Das Contact-Tracing, wie es aktuell aufgezogen ist, erfüllt im Nachtleben vielerorts die Ansprüche nicht. Das zeigt der erste «Superspreading Event» im Zürcher Flamingo-Club. Eine Person steckte mindestens fünf Leute mit dem Coronavirus an, die Nachverfolgung entpuppte sich als Albtraum: Ein Drittel der E-Mail-Adressen waren falsch. Manche Gäste bekamen keinen Anruf eines Contact-Tracers. Manche beschimpften die Beamten am Telefon. (Lesen Sie hier unsere Recherche dazu und hier das Interview mit Kantonsärztin a.i. Christiane Meier.) So wird das nichts.

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