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Thomas Jordan im Interview«Die Corona-Krise zeigt, wie verletzlich wir sind»

Wir könnten uns nicht vorstellen, was die Kosten dieser Pandemie für unseren Wohlstand bedeuten, sagt Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, im ersten Interview seit Krisenbeginn.

«Wir müssen künftig mit einer vergleichbaren Notlage umgehen können, ohne solche extremen Einschränkungen in der Wirtschaft vornehmen zu müssen. Sonst wird unser Wohlstand stark verringert»: Thomas Jordan am weitgehende leeren Sitz der SNB in Zürich.
«Wir müssen künftig mit einer vergleichbaren Notlage umgehen können, ohne solche extremen Einschränkungen in der Wirtschaft vornehmen zu müssen. Sonst wird unser Wohlstand stark verringert»: Thomas Jordan am weitgehende leeren Sitz der SNB in Zürich.
Foto: Raisa Durandi

Wie arbeiten die Mitarbeiter der Nationalbank? Gibt es auch Kurzarbeit? Homeoffice?

Nein, Kurzarbeit gibt es bei uns nicht. Wir haben im Gegenteil mehr zu tun als gewöhnlich. Wir haben uns so organisiert, dass etwa 70 Prozent unserer Leute von zu Hause aus arbeiten, 30 Prozent arbeiten weiterhin in unseren Gebäuden. Sie erfüllen Aufgaben im Handel oder in der Bargeldverarbeitung, bei denen die Präsenz vor Ort zwingend ist.

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