Zum Hauptinhalt springen

Zürcher Stadionprojekt unter DruckÜberraschende Wende: SP sagt doch Nein zum Stadion

Obwohl sie Stimmfreigabe angekündigt hatte, empfiehlt die SP die Ablehnung des neuen Fussballstadions. Trotzdem beklagen sich die Stadiongegner über mangelnde linke Unterstützung.

Gärtnern auf der Stadionbrache. Diese Freifläche wollen die Gegnerinnen des Hardturmstadions erhalten.
Gärtnern auf der Stadionbrache. Diese Freifläche wollen die Gegnerinnen des Hardturmstadions erhalten.
Foto: Samuel Schalch

Am Mittwochabend hat der Vorstand der Stadtzürcher SP die Nein-Parole zum neuen Stadion auf dem Hardturmareal beschlossen. Dies überrascht, weil die Partei-Oberen mehrmals gesagt hatten, dass der Kampf nach dem Ja der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im November 2018 entschieden sei und die SP dem Stadion keine Steine mehr in den Weg legen würden. Zur abermaligen Abstimmung am 27. September kommt es, weil ein linkes Komitee den Gestaltungsplan mittels Referendum bekämpft. Vor knapp zwei Jahren war es um die Finanzierung des Projekts gegangen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.