Zum Hauptinhalt springen

Nachruf auf RBGDie Erzieherin

Ruth Bader Ginsburg hat den Kollegen am Supreme Court deren Ignoranz beim Thema Gleichberechtigung nicht übel genommen. Stattdessen hat sie geduldig versucht, sie fortzubilden – oder, wenn man ehrlich ist: sie zu erziehen.

Wurde mit 96 zu 3 Stimmen zur Bundesrichterin gewählt – eine Sensation: die verstorbene Ruth Bader Ginsburg.
Wurde mit 96 zu 3 Stimmen zur Bundesrichterin gewählt – eine Sensation: die verstorbene Ruth Bader Ginsburg.
Foto: Keystone

Es ist heute kaum vorstellbar, aber als Ruth Bader Ginsburg im Jahr 1993 vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton als Kandidatin für den Supreme Court vorgestellt wurde, gab es unter den Demokraten zunächst Gemurre. Sogar Clinton selbst hatte erst Zweifel gehabt. Intern hatte er verlauten lassen, dass er sie zwar für höchst qualifiziert halte, aber dass «die Frauen gegen sie» seien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.