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Herzklinik-Affäre am Unispital Die fünf grössten Vorwürfe – und was davon bleibt

Der Schlussbericht des Zürcher Universitätsspitals zur Herzchirurgie zeigt grobe Missstände auf, aber keine Patientengefährdung.

Das Herzzentrum hat turbulente Zeiten hinter sich.
Das Herzzentrum hat turbulente Zeiten hinter sich.
Foto: Sabina Bobst

Monatelang stand das USZ im öffentlichen Fokus. Am Dienstag nun zog das Spital per Medienmitteilung einen Schlussstrich unter die Affäre um die Klinik für Herzchirurgie und deren ehemaligen Leiter, Francesco Maisano. Darin werden die abschliessenden Erkenntnisse einer externen Untersuchung durch die Anwaltskanzlei Walder Wyss zusammengefasst.

Diese hatte bereits im April 2020 im Auftrag des USZ einen ersten Bericht verfasst. Darauf gab das USZ bekannt, es gebe an der Herzklinik «deutliche Mängel», die Spitaldirektion sehe «umfassenden Handlungsbedarf». Es liege aber keine Patientengefährdung vor. Maisano bestritt die Vorwürfe und reagierte mit einer 130-seitigen Stellungnahme. Laut USZ bestätigt der Schlussbericht nun aber im Wesentlichen die Befunde vom April 2020.

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