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Ausgrabungen in BadenDie Funde am Kurplatz sind weit bedeutender als erwartet

Die Ausgrabungen im Bäderquartier bieten ein Zeitfenster in römische Badesitten. Nun stellt sich die Frage, was damit geschieht.

Die geöffnete Grabungsfläche mit einer römischen Mauer in der Mitte. Unter der noch nicht datierten Sandsteinplatte links davon befanden sich mehrere Bruchstücke von Altären und das Fragment mit der Inschrift.
Die geöffnete Grabungsfläche mit einer römischen Mauer in der Mitte. Unter der noch nicht datierten Sandsteinplatte links davon befanden sich mehrere Bruchstücke von Altären und das Fragment mit der Inschrift.
Foto: Kantonsarchäologie Kanton Aargau

Gegraben wird im Badener Bäderquartier, um die Leitungen für das neue Botta-Bad zu verlegen. Dieses soll im Spätherbst 2021 eröffnet werden. Am Mittwochnachmittag erklärte nun der zuständige Ressortleiter der Aargauer Kantonsarchäologie, Matthias Flück, vor den Medien, dass sein Team in einem Leitungsgraben auf Gesimse und weitere Elemente von mehreren Altären gestossen sind.

Damit sind die Funde am Kurplatz weit bedeutender als zu Beginn der Ausgrabungen angenommen. Der Aargauer Kantonsarchäologe Thomas Doppler nahm sogar das Wort «spektakulär» in den Mund. Nun ist klar: Mitten auf dem 700 Quadratmeter grossen Kurplatz, im Herzen des Bäderquartiers, befand sich in römischer Zeit eine Kultstätte mit verschiedenen Altären, die mit den Thermalquellen in Zusammenhang stand.

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