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Winterthurer WahlsommerDie GLP schickt eine Frau ins Stadtratsrennen

Die grünliberale Kantonsrätin Katrin Cometta will der FDP den Sitz im Winterthurer Stadtrat streitig machen.

Katrin Cometta (45) will für die GLP Ende August den ersten Sitz im Winterthurer Stadtrat erobern.
Katrin Cometta (45) will für die GLP Ende August den ersten Sitz im Winterthurer Stadtrat erobern.
Foto: PD

Sie kommt aus Bern, lebt seit 13 Jahren in Winterthur und will im August Stadträtin werden: GLP-Kantonsrätin Katrin Cometta (45), Staatswissenschafterin und langjährige, ehemalige Gemeinderätin Winterthurs.

Die Winterthurer GLP hat Cometta am Dienstagabend als Kandidatin nominiert. In der engeren Auswahl dafür waren laut Co-Präsident Urs Glättli drei valable Personen. «Mit Cometta können wir Ihnen die beste grünliberale Kandidatin präsentieren», sagt er. Sie verfüge über einen breiten politischen Leistungsausweis sowie berufliche und private Führungs- und Lebenserfahrung.

Cometta hat eine leitende Funktion inne bei der Sozialinstitution Läbesruum, die Arbeitslose beruflich und sozial integriert. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Grünliberalen wollen mit Cometta am 23. August den Sitz der FDP erobern. Dieser wird frei, weil die freisinnige Polizeivorsteherin Barbara Günthard-Maier zurücktritt. Sie hat eine Stelle beim Aussendepartement angenommen.

FDP-Polizeivorsteherin Barbara Günthard-Maier verlässt den Stadtrat im Herbst, deshalb kommt es zu Neuwahlen.
FDP-Polizeivorsteherin Barbara Günthard-Maier verlässt den Stadtrat im Herbst, deshalb kommt es zu Neuwahlen.
Foto: PD 

Die FDP hat für die Nachfolge von Günthard-Maier bereits einen Kandidaten aufgestellt, der ebenfalls langjährige politische Erfahrung mitbringt und in Winterthur gut vernetzt ist. Es ist Gemeinderat und Wirtschaftsanwalt Urs Hofer (40) mit eigener Kanzlei in der Stadt. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Gemeinderat Urs Hofer will für die FDP in die Stadtregierung einziehen.
Gemeinderat Urs Hofer will für die FDP in die Stadtregierung einziehen.
Foto: PD

Wer im Rennen um den Stadtratssitz die besseren Chancen hat, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Dann entscheiden die anderen Parteien, wen sie unterstützen. Für die Gewinnchancen der GLP dürfte wesentlich sein, ob sie die SP und die Grünen hinter sich scharen kann. Für die FDP wäre wichtig, auf die Unterstützung der SVP zählen zu können.