Abstimmung über FilmgesetzDie heimliche Hauptgegnerin der «Lex Netflix» sitzt in Zürich
Im Abstimmungskampf reden fast alle nur vom US-Konzern Netflix. Doch am härtesten gegen das Filmgesetz kämpft ein Schweizer Konzern – auch mit Geld. Warum?

Beim Filmgesetz reden fast alle nur von der «Lex Netflix». Der Name ist zwar eingängig, aber irreführend. Denn der US-Konzern Netflix ist im Abstimmungskampf seltsam abwesend.
Selbst in Hintergrundgesprächen mit Journalisten hat Netflix nie den Eindruck erweckt, als wäre das Filmgesetz ein grösseres Problem. Zitieren liessen sich die Netflix-Leute zwar nie, aber ihre Botschaft lautete: Netflix sei vom Filmgesetz zwar nicht begeistert, könne aber damit leben – so wie in anderen Ländern mit ähnlichen Gesetzen auch.




