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Spektakuläres Spiel gedrehtDie Kampfansage der ZSC Lions

Beim 7:6-Sieg in Zug nach einem 2:6-Rückstand zeigen die Zürcher ihre ganze offensive Power. Zugang Ryan Lasch und die Linie um Sven Andrighetto überzeugen.

Die einstigen College-Teamkollegen sind wieder vereint: Ryan Lasch lässt sich bei seinem Debüt für die ZSC Lions von Garrett Roe zum 6:6-Ausgleich gratulieren.
Die einstigen College-Teamkollegen sind wieder vereint: Ryan Lasch lässt sich bei seinem Debüt für die ZSC Lions von Garrett Roe zum 6:6-Ausgleich gratulieren.
Foto: Alexandra Wey/Keystone

Es schien, als wollten die Spieler der ZSC Lions ihre Stimmbänder testen. Garrett Roe hatte gerade mit seinem Siegtor zum 7:6 nach Verlängerung das unwahrscheinliche Comeback in Zug vollendet, da versammelten sich die Spieler auf dem Eis und jubelten – einige Nuancen lauter als nach einem gewöhnlichen Sieg. Und so laut, dass es die belämmert wirkenden Zuger registrierten. Die versteckte Kampfansage, sie war angekommen – auch wenn der Vorsprung von elf Punkten immer noch beruhigend ist.

Der Sieg war aufgrund der Spielanteile verdient, die Zürcher schossen doppelt so häufig aufs gegnerische Tor. Nimmt man hingegen den Spielverlauf zum Massstab, verdient er die Bezeichnung «aussergewöhnlich». Die Zuger führten total während 59:30 Minuten und dreimal sogar mit vier Toren Vorsprung.

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