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Blick ins Atelier von Silvia GertschDie Künstlerin, die «alles Unnahbare» anzieht

Silvia Gertsch lebt und arbeitet abgeschieden in den Berner Voralpen. Eine Ausstellung mit neuen Bildern der Malerin wurde zweimal verschoben. In der Corona-Pandemie haben ihre «Handy Girls» aber eine neue Bedeutung gewonnen.

Die Künstlerin Silvia Gertsch in ihrem Atelier in Rüschegg. Im Hintergrund Bilder aus der «Handy Girls»-Serie.
Die Künstlerin Silvia Gertsch in ihrem Atelier in Rüschegg. Im Hintergrund Bilder aus der «Handy Girls»-Serie.
Foto: Adrian Moser

Kurz nach Mittag, die Sonne steht im Zenit über der Pfyffe, einem Gipfel im Gantrischgebiet. Der Himmel ist stahlblau, das sanfte Licht wirkt wie ausgegossen über die Hügel der Berner Voralpen. Wunderbares Wetter, aber keine Lichtstimmung für Silvia Gertsch. «Mein Thema sind Licht und Schatten», sagt die Malerin, die fasziniert ist von extremen Lichtsituationen, von der schöpferischen und zuweilen auch zerstörerischen Kraft des Lichts. Die 57-Jährige steht hinter ihrem Bauernhaus in Rüschegg, ganz in Schwarz und in Stiefeletten; sie schaut über eine Wiese zum Wald hinauf, dort, wo sie fast täglich auf Spaziergängen unterwegs ist.

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