Zum Hauptinhalt springen

Das Schweizer Handball-ProblemDie Leistung der NLA-Spieler ist ungenügend

Die Niederlage gegen Nordmazedonien in der EM-Qualifikation ist das schonungslose Abbild der Leistungsunterschiede im Handball-Nationalteam.

Schwere Niederlage: Nik Tominec und Jonas Schelker und Goalie Portner (am Boden), Luka Maros und Maximilian Gerbl.
Schwere Niederlage: Nik Tominec und Jonas Schelker und Goalie Portner (am Boden), Luka Maros und Maximilian Gerbl.
Foto: Keystone

Er gehe voran, und die anderen zögen mit. So hatte sich Andy Schmid, der mehrfache MVP der Bundesliga, vor der Europameisterschaft im Januar zu den Qualitäten im Schweizer Team geäussert. Er und seine Mannschaft belegten das in Göteborg tatsächlich. Sie schlugen Polen, Rang 16 war beim Schweizer Comeback an einem Grossanlass nach 14 Jahren Absenz eine durchaus gute Ausbeute. Nationaltrainer Michael Suter hatte sein Team nicht lange auf dieses Turnier vorbereiten können, aber immerhin: Zwei Länderspiele im Oktober gegen Tschechien sowie die drei Partien Anfang Januar am Yellow-Cup gegen Tunesien, die Ukraine und Holland gaben der Mannschaft Gelegenheit, sich dem höheren internationalen Rhythmus anzunähern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.