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«Die Leute in Zürich gewinnen bei einer Vertragsablehnung nichts»

Will das Tor zur Welt offen halten: Regierungsrat Ernst Stocker.

Der Kanton Zürich sagt Ja zu einem Staatsvertrag, welcher der eigenen Bevölkerung deutlich mehr Lärm bringt. Was raten Sie den Leuten, die davon betroffen sind?

Wir haben gar keine andere Variante. Deutschland kann selbst über seinen Luftraum bestimmen. Zehn Jahre lang haben wir eine Lösung gesucht. Zweimal haben wir vor Gericht verloren. In Süddeutschland sagt man nicht, die lieben Schweizer kaufen bei uns ein, essen und trinken bei uns und beflügeln unsere Wirtschaft, deshalb übernehmen wir einen Teil des Fluglärms. Bis nach Berlin sagt man, die heutige Situation sei schlecht. Die Leute in Zürich gewinnen nichts, wenn wir den Vertrag ablehnen. Eine deutsche Verordnung wäre noch schlechter. Wir brauchen einen stabilen Flugbetrieb, damit wir als exportorientiertes Land das Tor zur Welt offen halten können. Aber der Flughafen muss für die Bevölkerung erträglich bleiben.

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