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Vielversprechende LupineDie heimische Pflanze mit Superfood-Potenzial

Sie sieht hübsch aus, ist wahnsinnig gesund und wird auch noch regional angebaut: Die Samen der Lupine stecken voller gesunder Substanzen.

Aus den prächtigen Blüten der Lupine entwickeln sich später die Schoten, die wiederum die essbaren Samen enthalten.
Aus den prächtigen Blüten der Lupine entwickeln sich später die Schoten, die wiederum die essbaren Samen enthalten.
Foto: Getty Images

Die Lupine hat alles, was wir heute bei einem Lebensmittel unwiderstehlich finden: sieht wahnsinnig dekorativ aus und macht ein total gutes Gewissen. Gerade ist in Neuseeland die Lupinensaison zu Ende gegangen, Botanikenthusiasten teilen jedes Jahr zahllose Aufnahmen der prächtigen Wiesen: Blüten, so weit das Auge reicht. Tiefblau, violett, dazwischen weisse Akzente. Und damit nicht genug: Die Lupine ist ein Nutzgewächs. Ihre Samen stecken voller gesunder Substanzen. Der Anbau tut der Erde nicht weh und dem Klima auch nicht.

Lupinus angustifolius, eine schmalblättrige Gattung aus der Familie der Hülsenfrüchte, gehört gerade zu den interessantesten Pflanzen im Ernährungsbereich. In Fachmagazinen taucht die eiweissreiche Frucht regelmässig auf, unter raunenden Titeln wie «Is Lupin the next superfood?». Vegane Blogs preisen die Vielfältigkeit der heimischen Samen, von der milchigen Basis für schicke Desserts mit Cashewtopping bis zum Kaffeeersatz, natürlich handgebrüht. Das alles unter dem Oberbegriff Lebensmittel – aber natürlich geht es nicht einfach um Leben, sondern um Lifestyle.

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