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Verlust trotz AndrangDie Not in den Berghütten

Schweizer Wanderregionen sind in den kommenden Sommerferien gefragt. Wegen der Schutzmassnahmen müssen die Hüttenwarte ihr Angebot aber drastisch reduzieren. Einige werden ihre Herberge gar nicht öffnen können.

Wird in der Sommersaison zwar offen sein, aber mit bedeutend weniger Schlafplätzen: Monte-Rosa-Hütte im Wallis.
Wird in der Sommersaison zwar offen sein, aber mit bedeutend weniger Schlafplätzen: Monte-Rosa-Hütte im Wallis.
Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Zig schlaflose Nächte hat Fridolin Vögeli hinter sich. Und jetzt, da er für sich den Entscheid gefällt hat, schwingt Trauer in seiner Stimme mit. «Wir werden unsere Berghütte diesen Sommer nicht öffnen können», sagt er. Gemeinsam mit seiner Frau hat er 2018 die Hüfihütte mit 32 Schlafplätzen in den Glarner Alpen übernommen. Seit 2009 führt das Paar Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). «Noch nie standen wir vor einem derartigen Entscheid», sagt Vögeli. Eigentlich hätten am 20. Juni die ersten Gäste in der Hüfihütte übernachtet. Insgesamt sind bereits 500 Reservationen eingegangen.

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