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«Die Nutzer werden mehr für Journalismus bezahlen müssen»

Die Medien sollten sich zusammenschliessen, sagt Otfried Jarren. Foto: Urs Jaudas

Die Situation der Zeitungen beschäftigt das Parlament. Sollen Zeitungen direkt gefördert werden, wie Parlamentarier verlangen?

Es kursiert die Idee einer Plattform, auf der sich die Schweizer Medien zusammentun. Meinen Sie so etwas?

«Zeitungen sind eminent für die Demokratie. Der ganze gesellschaftliche Austausch läuft nach wie vor über das Wort.»

Otfried Jarren

Werbung und Leser wandern ab. Könnte eine Plattform das lösen?

Und inhaltlich? Müssen Zeitungen auf Hintergrundrecherchen setzen?

Deshalb der Ruf nach einer direkten Medienförderung. Doch wäre es nicht gefährlich, wenn fast alle Medien staatlich finanziert würden?

Wäre der Leser eher bereit, für Einordnung, Recherche und Vertiefung zu bezahlen?

Die privaten Medien kritisieren eine zu gross gewordene und zu aktive SRG. Zu Recht?

Vielleicht das Publikum, weil eine werbefreie SRG ihr Angebot weniger stark kommerzialisieren würde.

Bleibt jemand für die «Tagesschau» dran, nachdem er die Boulevardsendung geschaut hat?

Das Parlament beschäftigt sich auch mit Admeira, der Werbeallianz von SRG, Ringier und Swisscom. Es gibt die Forderung, dass bei solchen Projekten alle Medien zu gleichen Bedingungen mitmachen können. Einverstanden?

Verstehen Sie den Unmut der Verleger wegen Admeira?

Kann das Parlament überhaupt etwas bewirken? Bis ein neues Gesetz in Kraft ist, hat sich die Situation vielleicht wieder geändert.

Wir stimmen in den nächsten Jahren über die No-Billag-Initiative ab, die über Sein oder Nichtsein der SRG entscheidet. Hat sie Chancen?

Also ist die Initiative chancenlos?