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Knatsch um Lauberhorn-FinanzenDie öffentliche Hand muss den Mythos retten

Das Spektakel am Lauberhorn darf weitergehen.

Die Wengener ziehen die Klage zurück

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann (links) und OK-Chef  Urs Näpflin einigten sich dank der Hilfe von Bundesrätin Viola Amherd.

Kanton Bern erfüllt Lehmanns Forderung

25 Kommentare
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    Andreas Martin

    In anderen Bereichen wird von der öffentlichen Hand - sowohl auf Bundes- wie auf Kantonsebene - in viel grösserem Umfang Tourismusförderung betrieben. Weil daran ein ganzer Wirtschaftszweig hängt, d.h. Unternehmen wie Mitarbeiter, die wiederum Steuern bezahlen. Was es heisst, wenn dort der Stecker gezogen wird, kann man anhand der letzten paar Wochen quasi "live" miterleben, wobei die echten Konsequenzen in Form von Konkursen und Arbeitslosigkeit erst noch bevorstehen. Diese kommen weitaus teurer zu stehen, als die Unterstützung von "tourismusfördernden" Massnahmen. Ansonsten würde es diese nämlich nicht geben. Am Ende tragen im vorliegenden Einzelfall alle etwas zur Lösung bei. In Wengen öffnet man sich etwas mehr der Vermarktung, vom Skiverband gibt es vermutlich einen grösseren Zustupf, und auch der Kanton Bern unterstützt etwas mehr. Notabene geht es nicht um ein strukturelles Defizit in Millionenhöhe. Noch in die Rechnung einzubeziehen wäre, dass der Verband eine wichtige Funktion hat bei der Nachwuchsausbildung im Skisport, und dafür auch Geld generieren muss. Zum Beispiel mit der (Fernseh)vermarktung von Rennen. Es ist somit nicht einfach Geld vorhanden, dass man an die Veranstalter verteilen könnte, wenn der Lehmann nicht so ein Böser wäre. Evtl. wäre es angebracht, dies (wieder mal) journalistisch aufzubereiten. Denn teilweise macht es den Eindruck, dass da weitgehend kenntnisfrei gewütet wird.