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Kolumne von Barbara BleischDie Pandemie wird zur Geduldsprobe

Corona nimmt kein Ende. Es ist zum Verzweifeln und Ausrasten. Was hilft? Unser Gefühlschaos und unsere Umgebung minutiös studieren.

Pandemie hiesst warten. Und noch mehr warten. Passagierin im Flughafen Frankfurt.
Pandemie hiesst warten. Und noch mehr warten. Passagierin im Flughafen Frankfurt.
Foto: Thomas Lohnes (Getty)

Eine Weile lange ging’s flott voran und wir schienen das Virus fast hinter uns gelassen zu haben. Doch jetzt sind wir wieder im dichten Nebel gefangen, fahren bestenfalls auf Sicht und fürchten den erneuten Stillstand. Im Frühling hatten Lockdown und Quarantäne immerhin noch den Reiz des Exotischen. Die neue Situation inspirierte zu neuen Sozialexperimenten und trat Wellen der Solidarität los.

Heute hingegen gleichen wir quengelnden Kindern, die von den Rücksitzen des Familienautos alle zwei Minuten fragen: «Wie lange dauert's noch?» Die elterliche Antwort fällt selten hoffnungsfroh aus, sondern mahnt gereizt zu Geduld.

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