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Kommentar zum JournalismusDie Politik ist gefordert, die Pressefreiheit zu bewahren

Pietro Supino ist Verleger des «Tages-Anzeigers» und Verwaltungsratspräsident der TX Group.

Bereits das Wissen um die Existenz von starken, unabhängigen Medien trägt wesentlich zur gesellschaftlichen Ordnung bei.

Diese Änderungen würden den investigativen Journalismus erschweren und die Kontrollfunktion der Medien gefährden.

15 Kommentare
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    Martin Lasker

    Vorderhand geht es um das Wort "besonders" in der geplanten Mediengesetz-Änderung, in Tat und Wahrheit um viel mehr. Der Bund will (alle) Medienanstalten mit direkten Geldzahlungen "unterstützen", ruft sich quasi paternalistisch selber auf den Plan und "rettet" die Vielfalt der Medienlandschaft, rettet auch insbesondere die kleinen Medienanbieter. Das ist zu schön um wahr zu sein...

    Im Wirtschaftsleben gilt: wer zahlt, gibt vor! Das war immer so und gehört so untrennbar zu unserer Handlungsweise im Geschäftsleben wie Bakterien auf der Münze. Und das hat Herr Supino in seiner Einlassung nicht klar vermittelt. Es geht um das weitere Abhängigmachen der Medienanstalten von der hohen Politik, um nichts weniger.

    Das läuft auch heute schon so: man bittet im Bundeshaus zur Medien-Orientierung und gibt vor, was zu kommunizieren ist; und kann sich bereits heute auf das Mediengesetz berufen, wonach Medienunternehmen in "förderlicher wohlwollender Weise" zu berichten haben. Bereits das ist für sich genommen "gelenkte Kommunikation", und das wird mit direkten Geldzahlungen weiter zementiert.

    Ich sehe da faktisch nicht mehr viel Unterschied zur Willensbildungslenkung in Staaten wie zB Russland oder China. Komm noch "Wer zahlt, befiehlt" dazu wird der Abstand zu Meinungsbildungsdiktaturen nochmals kleiner.