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Nach dem Sturm auf das CapitolDie Republikaner verhandeln ihre Zukunft

Am zweiten Tag nach den Ausschreitungen im Capitol klärt sich der Pulverdampf. Manch ein Republikaner muss sich nun eine Frage stellen, die er zuvor vier Jahre verdrängt hat: mit oder gegen Donald Trump?

Ein Bild der Verwüstung: Das Capitol, Zentrum der amerikanischen Demokratie, wurde teils schwer beschädigt. Gross ist nach den Tumulten aber vor allem der politische Schaden.
Ein Bild der Verwüstung: Das Capitol, Zentrum der amerikanischen Demokratie, wurde teils schwer beschädigt. Gross ist nach den Tumulten aber vor allem der politische Schaden.
Foto: Keystone

Ist er das wirklich?

Am Donnerstagabend taucht plötzlich ein Video auf, zuerst auf Twitter, später auch anderswo. Der Mann, der in diesem Video spricht, das kann doch nicht Donald Trump sein, oder? Nicht der wahre Donald Trump jedenfalls.

Der Trump im Video hält eine Rede, 2:41 Minuten lang, und er redet darin über seine Zeit im Weissen Haus. Er tut das in der Vergangenheitsform, zum ersten Mal. Es sei ihm eine Ehre gewesen, dem Land als Präsident zu dienen, sagt er. Er distanziert sich auch von der Gewalt, die seine Anhänger am Tag zuvor angerichtet haben. «Ihr repräsentiert nicht unser Land.»

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