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In sechs Punkten erklärtDie Risiken, wenn Spitäler wieder normal arbeiten

Sollen alle medizinischen Behandlungen wieder aufgenommen werden? Welche Rolle «Superspreader», unerkannt Infizierte und die Arbeitsumstände dabei spielen.

Eine Soldatin des «Bataillon Hopital 2» bereitet sich auf ihren Einsatz im Notfall der Klinik Pourtales in Neuenburg vor.
Ein Spital im Covid-19-Betrieb:
Eine Soldatin des «Bataillon Hopital 2» bereitet sich auf ihren Einsatz im Notfall der Klinik Pourtales in Neuenburg vor.
Jean-Christophe Bott, KEYSTONE

Im Klinikum «Ernst von Bergmann» im deutschen Potsdam ist die Lage ausser Kontrolle geraten. Bis zum Ostermontag sind dort 28 Menschen an Covid-19 verstorben, 13 wurden auf der Intensivstation beatmet, 83 Patienten und 174 Mitarbeiter waren infiziert, und die Infektionskette ist vermutlich noch nicht zu Ende. «Es muss in den kommenden Wochen mit einer hohen Anzahl an schweren Verläufen mit Intensiv- und Beatmungspflichtigkeit gerechnet werden», schreibt das deutsche Robert-Koch-Institut in seinem Untersuchungsbericht, aus dem der «Tagesspiegel» zitierte. Die Wahrscheinlichkeit sei gross, dass sich viele der betroffenen Patienten erst im Spital infiziert haben. Das Beispiel zeigt, wie rasch eine Infektionslawine in einem Spital ins Rollen geraten kann.

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