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Nach Konzerninitiative-NeinWie weiter mit der Verantwortung? – 8 Fragen zum Thema

Der Kampf war lang, und er war zäh. Das bessere Ende haben die Gegner der Konzernverantwortung. Was bedeutet das für den Gegenvorschlag zur Initiative? Was steht da überhaupt drin?

Mutter und Vater des Gegenvorschlags: Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) und Ständerat Beat Rieder (CVP).
Mutter und Vater des Gegenvorschlags: Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) und Ständerat Beat Rieder (CVP).
Foto: Keystone

Wo wurde die Abstimmung entschieden?

Die Karte mit den Abstimmungsresultaten zeigt es deutlich: Das Nein in den ländlichen Gebieten der Deutschschweiz hat den Ausschlag gegeben. Hier haben die Gegner der Konzernverantwortungsinitiative besonders viel in den Abstimmungskampf investiert. Die Initianten haben sich dagegen in der Romandie, im Tessin und auch in den grossen Städten der Deutschschweiz durchgesetzt. Eine Volksinitiative braucht für eine Annahme ein Stände- und ein Volksmehr. Das Erste wurde klar verpasst, das Zweite knapp erreicht. Die Variante Volks-Ja und Stände-Nein hat es bei einer Initiative erst zweimal gegeben.

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