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Gastkommentar zur EU-ZukunftDie Schweiz kann nicht auf Boris hoffen

Die Schweizer Wirtschaftsbeziehungen zur EU werden sich ändern, ganz gleich wie die Volksabstimmung zur Begrenzungsinitiative ausgeht.

Boris Johnson (hier beim Besuch einer Hühnerfarm in Wales) stösst die EU dauernd vor den Kopf. Das hilft der Schweiz aber nicht.
Boris Johnson (hier beim Besuch einer Hühnerfarm in Wales) stösst die EU dauernd vor den Kopf. Das hilft der Schweiz aber nicht.
Foto: Adrian Dennis (Getty)

Morgen entscheidet die Schweizer Bevölkerung über die Begrenzungsinitiative. Deren Annahme wäre ein heftiger Schlag gegen den bilateralen Weg mit der EU. Mit dem Status quo wäre nachhaltig gebrochen. Aber auch ein Nein zur Begrenzungsinitiative wird den Status quo der bilateralen Verträge nicht mehr länger sichern können. Denn seit geraumer Zeit sieht die EU das komplizierte und als provisorisch erachtete Geflecht an existierenden Abkommen nicht mehr in der Lage, den Schweizer Zugang zum europäischen Binnenmarkt nachhaltig fair zu gestalten.

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