Die SIX Group verlagert 100 Stellen nach Warschau
Den Betroffenen werden andere Jobs angeboten. Es könnte aber auch Entlassungen geben.

Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX sucht einen neuen operativen Lenker. Noch-Chef Urs Rüegsegger verlässt das Unternehmen Ende Jahr, wie im Mai bekannt wurde. Am Donnerstag hat Rüegsegger den 4000 SIX-Mitarbeitenden eine Art Vermächtnis mitgeteilt. Dieses klingt nicht optimistisch. Die Gruppe stehe unter Kostendruck, die Margen würden sinken, eine «Erleichterung in naher Zukunft» sei nicht wahrscheinlich, schreibt Rüegsegger in seinem Mail ans Personal. Deshalb brauche es Gegensteuer. «Der Plan ist, dass wir bis Ende 2018 rund 100 Stellen von verschiedenen Orten innerhalb der Gruppe nach Warschau verschieben», so Rüegsegger.


















