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Ode ans SkifahrenSind Skifahrer Egoisten?

In der Pandemie macht der liebste Sport der Schweizer schwere Zeiten durch. Dabei zeigt sich gerade jetzt, wie wichtig er für die Seele ist. Sieben Redaktoren mit einer Ode ans Skifahren.

Die Schweiz hat keine Skigebiete, sie ist ein Skigebiet: Stilstudie aus Hoch-Ybrig, 30. November 1969.
Die Schweiz hat keine Skigebiete, sie ist ein Skigebiet: Stilstudie aus Hoch-Ybrig, 30. November 1969.
Foto: Keystone

Von der Erdfaltung auserwähltes Volk

Ich fuhr mit meinem Grossvater Ski, mit dem Vater, der Mutter, der Schwester. Dann mit Freunden und mit meinen Freundinnen. Heute sause ich flankiert von meinen Töchtern zu Tal, und auch wenn die Jugend mittlerweile Snowboards boardet, bete ich zum Allmächtigen, dass mir dasselbe noch mit Enkelkindern vergönnt sein wird.

Skifahren ist kein Sport, Skifahren ist eine Welt. Die bessere. Skifahren bedeutet vorwärtskommen, schnell sein und leicht. Skifahren ist Überwindung, Herausforderung und Belohnung. Und Skifahren heisst sich verlieren, sich entspannen, sich überhaupt erst finden – auch in der Erinnerung. Wo war ich erstmals betrunken? Im Skilager, welche Frage. Wann küsste mich erstmals ein Mädchen? Genau! In dieser Nacht.

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