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Kommentar zu den Wintersport-BeschränkungenDie Skigebiete zahlen für die Versäumnisse der Unterländer

Die Zahlen in der Deutschschweiz steigen wieder. Wenn wir nicht aufpassen, explodieren an den Festtagen die Ansteckungen.

Skifahrer mit Schutzmaske. Saisonstart am Sonntag, 29. November 2020, beim Hörnli in Arosa.
Skifahrer mit Schutzmaske. Saisonstart am Sonntag, 29. November 2020, beim Hörnli in Arosa.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

An Weihnachten und Silvester wird nichts so sein, wie wir es gewohnt sind. Der Staat will uns vorschreiben, mit wem wir singen dürfen, wen wir einladen können und mit wie vielen Freunden wir uns im Restaurant treffen dürfen. Die Skipisten werden halb leer sein – nicht weil niemand kommen will oder zu wenig Schnee liegt, sondern weil mit immer neuen Verordnungen der Ansturm der Gäste gebremst wird.

Die Einschränkungen werden zwar nicht ganz so einschneidend wie ursprünglich angedroht – was vernünftig ist, denn sonst hätte man auch gleich schliessen können –, aber bei zwei Dritteln der Kapazitäten ist auch beim grössten Ansturm Schluss. So steht es im Vorentwurf des «Festtagspakets», mit dem Gesundheitsminister Alain Berset einen erneuten Anstieg der Corona-Ansteckungszahlen verhindern will.

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