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Lösung im EU-Geld-Poker Erster Durchbruch und die Aussicht auf einen Rekord

Zähe und schwierige Verhandlungen: Angela Merkel in Brüssel.

Fast endloses Ringen

Macrons Warnung vor zu viel Optimismus

Kritische Reaktionen auf die Hängepartie

SDA

150 Kommentare
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    Andreas Martin

    Seit Jahren wird Geld in die immer gleichen Länder gepumpt, über ordentliche und ausserordentliche Budgets. Was ungefähr den gleichen Effekt hat, wie wenn man Wasser (Geld) in einen durchlöcherten Tank (Staatshaushalt) pumpt, und der Eigentümer sich aber weigert, die Löcher zu flicken (seit Jahrzehnten fällige Reformen anzugehen...). Das betrifft zwar nicht alle Club Med Mitglieder, denn z.B. Portugal hat die Schuldenkrise zwar mit Hilfe der EU, aber dann eben auch durch eigene, unpopuläre Massnahmen überwunden. Der berühmte "Elefant" im Raum dürfte aber Italien sein, wo sich die dringendst notwendigen Reformen im Gleichschritt mit der Staatsverschuldung auftürmen, welche mittlerweile die gesamte EU in den Abgrund zu reissen droht. Solange zentrale Aspekte wie beispielsweise Rentenalter und -höhe nicht irgendwie harmonisiert werden, kann man den Steuerzahlern in Deutschland, Holland, Österreich Skandinavien etc. nur schwer vermitteln, weshalb ihr Steuergeld so umverteilt wird. Mit Ausnahme von Deutschland haben diese Länder sich nun soweit gewehrt, dass sie im eigenen Land nicht gerade komplett das Gesicht verlieren. Trotzdem sind die "verschenkten" Summen astronomisch. Eine weitere solche Übung, egal aus welchem Grund, wird kaum nochmals möglich sein, zumal eher früher als später offensichtlich sein wird, dass diese Umverteilung ebenso wenig wirksam oder nachhaltig gewesen ist wie alle vorherigen.