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Kommentar zur Affäre an der Zürcher HerzklinikDie Spitalleitung hat den Whistleblower verheizt

Unispital Zürich: Die Klinikleitung hat die Situation in der Maisano-Affäre falsch eingeschätzt.

Statt sich vom umstrittenen Professor zu distanzieren, überschüttet ihn die Spitalleitung zum Abschied mit Lob.

Spitalratspräsident Martin Waser und Spitaldirektor Gregor Zünd geben an einer Medienmitteilung bekannt, dass Maisano und der Whistleblower gehen müssen.

Am Schluss bezahlen die Hinweisgeber den höchsten Preis.

68 Kommentare
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    Silvia Donner

    Menschlich verständlich, dass wir allzu gerne bereit sind dem scheinbar "unschuldigen" Whistleblower Sympatie entgegen zu bringen. Doch darf nicht vergessen werden, dass auch dieser eine Strafanzeige wegen Gefährdung der Patientensicherheit hängig hat. Nicht von ungefähr kommt auch die klare Aussage vom Kantonsspital St. Gallen, der wichtigste Zuweiser von Patienten, dass sie auf keinen Fall möchten, dass der Whistleblower ihre Patienten operiert. Sie halten ihn für unfähig. Eine Aussage welche nicht zum ersten Mal gemacht wird. Es ist ja auch merkwürdig, wenn ein scheinbar erfahrener Arzt nur noch unter der Instruktion des interimistischen Leiters der Herzchirurgie operieren darf. In der Anzeige wird dem Whistleblower auch vorgeworfen, durch sein Verhalten zu Mobbing und einem unguten Arbeitsverhältnis beigetragen zu haben. Dies schon seit 2014! Dies alles sind jedoch auch Gründe warum es unverständlich ist, dass die Führungsspitze dem Whistleblower erst kündigt um ihn nachher wieder einzustellen um ihn dann wieder zu entlassen. Einmal mehr ein Zeichen dass die verantwortlichen Herren Zünd und Waser gänzlich überfordert sind und baldmöglichst ihren Hut nehmen sollten. Die erneute Kündigung jedoch hat kaum mit seiner Funktion als Whistleblower zu tunm sondern ist wohl die Erkenntnis, dass eine Zusammenarbeit mit jemandem der wegen seiner fachlichen Fähigkeiten stark angezweifelt wird für das USZ nicht tragbar ist.